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Wissenswertes zu Klebstoffen

Was bedeutet Kleben?
Unter dem Oberbegriff „Kleben“ versteht man „das kraftschlüssige Verbinden zweier Fügeteile mit Hilfe eines Klebstoffes“. Gemäß DIN 16920 wird ein Klebstoff wie folgt definiert: „Nichtmetallischer Werkstoff, der Fügeteile durch Flächenhaftung und innere Festigkeit verbinden kann.“

Die Wirkung von Klebstoffen beruht auf der Oberflächenhaftung (Adhäsion) und den Anziehungskräften der Klebstoffmoleküle
untereinander (Kohäsion).
Der Klebstoff schlägt „Brücken“ zwischen den Oberflächen der zu verbindenden Stoffe.

Für ein optimales Verklebungsergebnis müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein:

• Abstimmung auf die zu verklebenden Werkstoffe
• Abstimmung auf die Anforderungen
• korrekte Verarbeitung des Klebstoffes


Vorteile des Klebens

  • Vorteile gegenüber herkömmlichen Verbindungen
  • Gewichtsersparnis
  • Dichtende Verbindungen
  • Verbinden unterschiedlicher Werkstoffe mit Verringerung von Korrosion
  • Unveränderte Oberfläche und Gefügestruktur

Konstruktive Besonderheiten des Klebens

  • Beanspruchung auf Zug
  • Beanspruchung auf Scherung
  • Beanspruchung auf Spaltung
  • Beanspruchung auf Schälung

Klebegerechte Konstruktionen

Einfache Überlappung

 

Wird besonders bei dünnen Querschnitten wegen ihrer
einfachen Ausführung und  guten Festigkeit bevorzugt.

Doppelte Überlappung

 

Ergibt sehr gute Verbindungen. Man erhält beim Verhältnis
der Stärken 1:2:1 optimale Werkstoffausnutzung.

Einfache Lasche

 

Findet häufig Anwendung, wenn ohne besondere Vorarbeit
eine Fläche glatt sein soll.


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