Keilriemen und Kupplungen damals
Rudolf Franke – Erfinder des Doppelkupplungsgetriebes

Der Darmstädter Professor Rudolf Franke lehrte und forschte auf dem Gebiet der Elektrotechnik. 1940 meldete er erste Patente für den Vorläufer des Doppelkupplungsgetriebes an. Unabhängig von ihm hatte auch der französische Erfinder Adolphe Kégresse 1939 ein Patent angemeldet. Die Erfindung Frankes schuf eine wesentliche Voraussetzung für die Motorund Gehäuse-Entwicklungen in der Automobilindustrie. 1969 regte ein für Porsche tätiger Ingenieur das Porsche Doppelkupplungsgetriebe (PDK) an. Aus ersten Studien zum PDK ergab sich das Porsche-Getriebe Typ 919, dessen Entwicklung vom damaligen Porsche-Technikchef Ferdinand Piëch unterstützt wurde. Aufgrund zu ruppiger Schaltvorgänge gelangte es allerdings nie zur Serienfertigung. Im Zuge der Entwicklung des Porsche 956/962 wurde das PDK ab 1984 wieder aktuell und mehrfach im Rennsport eingesetzt.








